Cups for Africa

Was ist ein Moon Cup?

 

Eine Menstruationstasse aus weichem, medizinischem Silikon. Für Frauen als praktische, sichere und umweltfreundliche Alternative zu Tampons und Binden entwickelt.

 

Vorteile

  • Dreifaches Aufnahmevermögen zu herkömmlichen Hygiene-Produkten
  • Zuverlässiger Schutz
  • Trocknet das kostbarste Körperteil der Frau nicht aus
  • Muss seltener entleert werden, als herkömmliche Hygiene-Produkte gewechselt werden müssen
  • Eine Tasse hält ein Leben lang (Empfehlung; ca. alle Fünf Jahre erneuern)
  • Über einen längeren Zeitraum gerechnet um einiges günstiger als herkömmliche Hygiene-Produkte
  • Vermittelt Sinn für den eigenen Körper ( Ich selbst habe seit ich die Cups verwende, eine Menge über meinen Körper und meinen Zyklus gelernt)
  • Fast kein Abfall mehr

 

Nachteile

  • Die Benutzung von Moon-Cups verlangt am Anfang etwas Übung
  • Öffentliche Toiletten mit externem Lavabo können etwas unangenehm sein - Aber bitteschön...Wir leben doch im 21. Jahrhundert kommt klar damit!

 

Problematik in Afrika

 

Ist es nicht schlimm genug, das Mädchen und Frauen monatliche Schmerzen oder zumindest ein unangenehmes Gefühl haben und in unserer Leistungsgesellschaft trotzdem stets funktionieren müssen?

 

Wir müssen dringend darüber reden und Männer, Kinder aber vor allem auch Frauen darüber aufklären, dass es absolut normal ist in dieser Zeit des Zyklus (und vielleicht auch sonst oder vielleicht auch mal als Mann) auf der Küchenkombination zu sitzen und Löffelweise pures Ovomaltinenpulver in sich reinzulöffeln. Die Periode ist sowohl ein absoluter Ausnahmezustand des Körpers und trotzdem völlig normal und natürlich.

 

Das fehlende Verständnis ist ein europäisches Problem. In Afrika müssen wir aber noch früher anfangen. Denn in Afrika bleibt es einem Mädchen verwehrt während der Periode in die Schule zu gehen. Einerseits wegen der fehlenden Akzeptanz, vor allem aber mangels Hygiene-Produkten wie Tampons und Binden.

Nur in ganz grossen (Haupt)Städten gibt es die Möglichkeit solche Produkte überhaupt zu kaufen. Diese sind selbst für uns Schweizer völlig überteuert. Wie soll die den eine Einheimische Familie erwerben können?

Und wie trägt man eigentlich eine Binde, wenn man keine Unterhosen besitzt?

Falls also ein Mädchen überhaupt die Möglichkeit hat, in Afrika eine Schule zu besuchen, verpasst sie sobald bei ihr die Periode eingesetzt hat, jeweils für ca. eine Woche pro Monat den Unterricht. Ein selbständiges Leben wird noch unerreichbarer für die Mädchen und jungen Frauen in Afrika.

 

Mein Herzensprojekt

 

Als Alleinreisende Frau kommt man immer schnell in Kontakt mit Einheimischen. Wenn bei Frauen und Männern wohl aus anderen Gründen.

Es haben sich viele "Frauengespräche" ergeben während meiner Reise - spätestens in Zambia war mir klar, dass ich etwas für die Frauen in Afrika tun will.

Das Leben ist dort hart genug, sie sollen wenigstens die Chance haben auch während ihrer Periode die Hütte zu verlassen.

So sammle ich mit meinen Vorträgen Geld um damit Moon Cups für Afrika zu kaufen.

Diese werde ich in einer weiteren Afrika-Reise dann in den Dörfern verteilen. Den Frauen dabei erklären was es ist und wie man es benutzt.

Mein Ziel ist es in einigen Dörfern, die mich damals als müde, verschwitzte und hungrige Velofahrerin aufgenommen haben etwas zurückzugeben und den Mädchen und Frauen dort einen Moon Cup und somit Lebensqualität und mehr Zukunftschancen zu ermöglichen.

 

Vielen Dank für die Unterstützung

Auf dieser Website werde ich euch mit meinem Projekt auf dem Laufenden halten...

 

IBAN CH18 8080 8003 7585  2862 0

Bitte Vermerk "Cups for Africa"