Präsentation Pacific Crest Trail

 

In der Badi Lounge in Frutigen um 20.00 

 

Aus aktuellem Anlass werden die Vorträge voraussichtlich auf den 9. und 10. November 2020 vertagt

 

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Ich freue mich....

Du warst nur, wo du zu Fuss warst.

Über mich

Gehen. Weitergehen.

 

Warum ich das tue?

"Hauptsächlich um auf Steinen zu sitzen dabei die Welt zu bestaunen"

 

Thrift-thoughts from "Thriftsop"

 

 

Ein Herzmensch bin ich. War ich immer. Von Fakten lass ich mich kaum beeindrucken.

Musste immer alles selber spüren und erleben.

 

Aufgewachsen bin ich einfach. Mir wurden allerdings wichtige Werte auf den Weg gegeben.

 

Am meisten schätze ich meinen Durchhaltewillen und die Fähigkeit das ich alles so ein bisschen kann. Böse Zungen behaupten vielleicht, dass ich dafür nichts so richtig gut kann... ;-)

Mag sein. So ein bisschen von allem half mir aber immer schon durchs Leben zu kommen speziell auch nach Kanada...

 

Wenn ich den Körper nicht dafür habe - dann  hab ich den "Gring" dazu!

 

 

"Du warst nur wo du zu Fuss warst" predigte mir mein Grossvater als kleines Mädchen und nahm mich mit auf die schönsten Berge zwischen dem Berner Oberland und dem Emmental. Nicht zuletzt wegen diesen wunderschönen Erlebnissen mit ihm, entschied ich mich dann den Pacific Crest Trail im Westen der USA zu wandern.
Dieser Fernwanderweg führt von der Mexikanischen Grenze ganze 4300 Kilometer rauf in den Norden bis an die Kanadische Grenze durch die US-Staaten Kalifornien, Oregon und Washington.
Ein total reduziertes, einfaches Leben. Ein einfaches Leben, welches nicht immer nur einfach ist. Doch ich habe nie nach einfach gefragt…

Ich bin an meine Grenzen gekommen habe Durst in Kalifornischen Wüste erlebt, bin mit nassen Füssen über die High Sierras gelaufen, bei wilden Tieren geschlafen, durch reissende Flüsse gewatet,  die Schönheit der Amerikanischen Landschaften kennen gelernt und ich sah viel, viel Wald niederbrennen.
Der Trail hat mein Leben verändert. Er hat mich verändert.  Viel Zeit um nachzudenken hatte ich. Vieles hinterfragt und spätestens ab Meile 93 irgendwie den Frieden mit mir und dem Trail gefunden…
Ein stärkeres Körpergefühl, viel Selbstvertrauen, einen Seelenverwandten und eine andere Lebenseinstellung habe ich durch dieses Abenteuer gewonnen.
Nach fünf Monaten, am 23. August 2018, verschwitzt, stinkend, mit unrasierten Beinen aber überglücklich kam ich in Kanada am holzigen Monument an.

 

 "Du hesch Rächt gha Grosätti" Du warst nur wo du zu Fuss warst....

 

 

 

 

 

 


Pause nach einem River Crossing (deswegen keine Schuhe) irgendwo in den Sierras
Pause nach einem River Crossing (deswegen keine Schuhe) irgendwo in den Sierras