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Alleingang

In Warner Springs haben sich die Wege von Adam und mir vorerst getrennt. Das haben wir schon am ersten Tag so abgemacht weil wir beide das,, allein sein,,  ausprobieren wollen.

Ich war den Tränen nah beim Abschied und Adam auch. Jedoch freute ich mich auf "meinen PCT" und das Alleinesein.

Tagsüber ist das perfekt für mich..

Mein eigenes Tempo, meine Fotografien ect. Aber in der Nacht kann ich für irgendwelche Fusstritte aussen am Zelt nicht mehr Adam verantwortlich machen und ich sags euch das ist nicht gut...

Einen Tag bin ich mit Gordon gelaufen. Einem 48 jährigen Australier.

Eigentlich bin ich mehr oder weniger über ihn gestolpert als er knapp neben dem Trail einfach auf dem Boden lag und geschlafen hatt.

Man nennt diese Art von übernachten "Cowboy-Camping"... Nichts für mich oder auf jeden Fall noch nicht. Sag niemals nie habe ich auf dem Trail gelernt. 

Ich hab Gordon nur schnell Hallo gesagt und bin weitergelaufen. Einige Zeit später allerdings, hat er mich eingeholt und wir sind ein wenig zusammen gelaufen.

Das einzige was ich zu dem Zeitpunkt wollte, war ihn auf eine nette, charmante Art wieder loszuwerden.

Aber irgendwie liefen wir weiter zusammen. Niemals so nah das wir zusammen sprachen während dem gehen aber wir warteten immer wieder aufeinander.

Das wars also? Zwei Tage alleine und schon wieder soll "mein Abenteuer" vorbei sein.

Am nächsten Tag ist Juicy zu uns gestossen eine 28 jährige Israelitin welche die letzten 3 Monate auf einer Hanffarm gearbeitet hat.

Apropos Hanffarm, wir sehen nur ganz selten Häuser hier in der Prärie aber wenn, sind es ganz sicher Indoor Plantagen.

Gestern waren wir im Paradise Valley Coffee auf einen Burger. Ich hatte noch nie im Leben so eine feine Cola getrunken... Noch nie! 

Juicy und Gordon hitchhikden direkt nach Idyllwil und ich ging zurück auf den Trail und hatte eine stürmische Nacht alleine in meinem Zelt. Im Moment bin ich in Idyllwil und werde min. einen Zero einlegen, heute War echt zu viel des Guten habe es ein wenig übertrieben. Heute musste ich einen Umweg nehmen wegen einem Waldbrandes von 2017. Sehr eindrücklich wie der verbrannte Wald aussieht. 

 

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