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Waschtag

No Soap
No Soap

Bereits kuz vor Sechs Uhr waren wir heute in unserer Kiesgrube erwacht. 

Gestern hat es lange Zeit noch aufs Zelt geprasselt bis ich einschlief. 

Heute Morgen aber war kein Regen mehr in Sicht. Ein Gemisch von Wolken und Nebel zog allerdings durchs Tal und es war definitiv kälter geworden. 

Nach einer warmen Ovo packten wir also unsere Sachen zusammen, beluden unsere Bikes und tramten weiter auf unserer Strasse. Die Navigation in Frankreich fällt uns nach gewissen Anfangsschwierigkeiten nun schon etwas leichter. Im nächsten Dorf waren wir halb durchgefroren und suchten eine Boulangerie mit warmem Kaffee und Croissants. 

Bald hatte die Sonne schon etwas mehr Kraft und wir fuhren zum Teil auf schönen, ruhigen Nebenstrassen und dann wieder auf  gefährlichen, hektischen Hauptstrasse in Richtung Aix les Bains wo wir einen grösseren See vorfinden sollten. 

Mittlerweile durchgeschwitzt sehnten wir uns nach einer Abkühlung im See. Als wir dann aber am Ufer sassen, wehte uns erneut ein kühler Wind entgegen. Deshalb hatte es wohl so viele Segelboote am Steg....

Die Lust zum Baden ist uns jedenfalls vergangen.  Jedoch nutzten wir den Wind um unsere  mit Wasser durchtränkten Zelte zu trocknen. Einige Zeit später aber musste ich feststellen, dass mein Zelt zwar  trocken wurde, jedoch ein Vogel daraufgesch***en hat. 

So begann das Spielchen vom nassen Zelt also nochmals von vorne. 

Als die Zelte dann von jeglichem Dreck befreit und trocken waren, fuhren wir weiter. Ein wunderschöner Biketrail führte zwischen den unglaublich vielen Senioren hindurch am See entlang. Ich konnte dann plötzlich einen kleinen Badestrand mit Aussendusche erblicken. 

Mittlerweile hat der Wind nachgelassen und die Sonne schien herrlich warm vom Himmel. 

Für uns keine Frage, dass wir in den See springen und ich anschliessen endlich wieder einmal meine Haare nach Vier Tagen unter dem Helm mit Shampoo waschen konnte. Herrlich... 

Der  schöne Biketrail führte bis nach Champery. Es waren einfache und mehr oder weniger Fläche Kilometer dahin. 

Bei der Innenstadt-Durchquerung von der grossen Stadt Champery fielen Adrian und ich aber in unsere Traditionelle Nachmittags-Bikerhunger-Depression. Lösung: Es muss sofort etwas Essbares her... 

Nach einigem Suchen fanden wir dann einen Carrefour Shop in dem wir unseren Hunger stillen konnten. Kurzfristig wurden wir sogar noch als Hundesitter genutzt und eine ältere Frau warnte uns, wir sollten vorsichtig auf der Strasse sein es hätte viele Betrunkene unterwegs... 

Als wir dann auf der Velo Route Richtung Grenoble durch die vielen Rebbergen führen, merkten wir von Betrunkenen herzlich wenig. 

Wir fanden einen Campspot vor einer Apfeplantage. 

Wir kochten uns ein Gourmet Ramen Nudel Rezept.... Nur der Wein fehlte....


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