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1. Schlauchwechsel

Es ist der erste morgen an dem unsere Zelte nicht nass sind.  

Die Strasse ins nächste kleine Dorf verläuft erst mal flach. 

Das Hinterrad von Arby verliert wieder bzw. Immer noch Luft. Es muss wohl doch ein Defekt am Schlauch sein. Wir werden also nicht darum herum kommen den Schlauch zu wechseln oder zu flicken. 

Da wir aber noch weder einen Kaffee noch Frühstück intus hatten, war es ein klarer Fall, dass wir erst versuchen werden ins Dorf zu kommen. Also, pumpen und weiterfahren. 

Durch ein schönes aber endloses Tal verlief die Strasse. Stetig etwas ansteigend. Endlich erreichten wir das kleine Dörfchen Valdrôme. Ein verschlafene Kaff, doch wir fanden eine herzige Auberge, die sogar geöffnet hatte. Der Besitzer servierte uns ein leckeres Frühstück und wir konnten unsere Handys laden.

Währenddessen konnten wir meinen Hinterradschlauch ziemlich problemlos austauschen.

Ich vermute, dass das Vetnil defekt ist. Jedenfalls konnte ich im alten Schlauch kein Loch finden. 

Arby und ich sind also wieder happy und ready für den nächsten Pass. 

Über 10 Kilometer führte uns die wenig befahrene Passstrasse gemächlich hinauf auf die Passhöhe. Während des gesamten Aufstieges wurden wir von wunderschön, blühenden Wiesen begleiten. 

Die Abfahrt war ebenfalls so richtig zum geniessen. Die Felswände und die Weite der Landschaft beeindrucken ich sehr. 

Die letzten zwei Etappen über die beiden Pässe waren wunderschön. Wenig befahren, ruhig, gute Strassen und atemberaubende Landschaften. 

In Serres angekommen, würden wir plötzlich dann von hektischen Touristen überrascht. Trotzdem genossen wir dort ein Baguette mit Käse vom Markt. 

Ein älterer, französischer Velorennfahrer interessierte sich sehr für uns und unsere Tour. 

Wir verpassten die Velo Abzweigung und folgten somit etwas der stark befahrenen Hauptstrasse Richtung Sisteron. Diese war aber flach und wir konnten so einige schnelle Kilometer machen. 

Sisteron ist ein kleines Städtchen und wir kauften unser Znacht ein. Etwas weiter fanden wir eine Tankstelle wo wir Arby nun so richtig Pumpen konnten. Er fährt sich herrlich seit dem Schlauchwechsel. 

Nach einem weiteren kleinen Aufstieg haben wir nun ein gemütliches Plätzchen gefunden.... Und dann kochen, Essen, Rotwein ;-)


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