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Nice BABY!

Nach 900 Kilometer (und nach einer Dusche) in Nizza
Nach 900 Kilometer (und nach einer Dusche) in Nizza

Die Möven über dem Meer haben mich heute Morgen geweckt. Oder waren es etwa doch die Kanarienvögel unseres Platznachbars? Ja unser Platznachbar hat nebst seinem Roller, seinem Harley, seinen zwei Anhängern für die Zweiräder, seinem Auto und seinem Wohnmobil ebenfalls noch zwei Volieren mit Kanarienvögel dabeigehab...🙈

Wir fanden einen Bäcker und ein Kaffee in dem wir der Mafia bei der Morgenbesprechung zuhören konnten. 

Interessante Sache.... 

Heute steht unser Endziel; Nizza auf dem Programm. 

In Cannes finden gerade die Filmfestspiel statt. Unglaublich aber wahr, bereits zum zweiten Mal in meinem Leben bin ich unfreiwillig zu dieser Zeit in Nizza.. 

Das erste Mal, als ich knapp nach meiner Autoprüfung (ist also viele Jahre her🧓) einen Road Trip nach Nizza gemacht habe. 

Mit dem Velo ist das Chaos rund um das Filmfestival nur halb so schlimm. 

Damals als Neulenkerin und mit dem Auto war es der pure Horror. 

Die ganze Strecke führte uns heute direkt am Meer entlang. Wunderschön, jedoch viel eintöniger als die gestrige Etappe. 

Zwischendurch machten wir selbstverständlich einen Bade-Stopp. 

Nach knapp 50 Kilometer kamen wir dann auch schon in Nizza an. Insgesamt sind wir von Heimenschwand bis hier etwas über 900 Kilometer gestrampelt. 

Wir buchten uns ein BnB Hotelzimmer nahe am Bahnhof. 

Immer noch wissen wir nämlich nicht ganz genau, wie wir wieder heimkommen werden. 

Nach ein bisschen Googlen fanden wir zwar heraus, dass es rein theoretisch möglich sein sollte mit dem Bike im Zug zu reisen.... Erfahrungsgemäss ist man mit einem Drahtesel grundsätzlich aber höchst unwillkommen in öffentlichen  Verkehrsmittel. 

Kinderwagen, Skies und Übergepäck mitten im Korridor ist allerdings nie ein Problem...Aber Velos gehen gar nicht....

#Arbyslifematters 😉

Nach einer gefühlten Ewigkeit im altmodischen Reisebüro des Bahnhofs habe ich aber zwei Karten von Nizza bis Genf bekommen. Die beiden Velos seien kostenlos und müssen nicht auseinandergeschraubt werden. 

Ich bin ja Mal gespannt.... 

Es wird sicherlich ein anstrengender Tag Morgen. 

Nizza hat uns nun definitiv wieder aus unserer Blase von Freiheit und Ruhe geholt. 

Es ist ziemlich hektisch hier. 

Diese Bike Ferien werden aber grundsätzlich noch lange nachwirken. So viel schönes haben wir gesehen und erlebt. 

Die Franzosen sind sehr hilfsbereit und gastfreundlich. Vor allem auf dem Land. 

Von den Strassen war ich sehr positiv überrascht. Fast überall war wunderschöner Asphalt vorzufinden. Rund um die Städte sogar wunderschöne uns sichere Velowege. 

Ich fühle mich wohl auf Arby, bin mit dem Packsystem zufrieden. Zudem habe ich noch eine gewisse Routine mit Schlauch-wechsel und - reparieren bekommen. 

Bike to sea hat mir also genau das gegeben was ich gesucht habe. Erfahrung, Sicherheit in dem was ich tue und wunderschöne Erlebnisse. 

Afrika here I come... 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jürg (Mittwoch, 07 Juli 2021 14:16)

    Gratulation � zu dieser abenteuerlichen Reise. Wünsche eine gute Heimreise
    LG Jüre